Der Friedensweg
von Kaltern nach Altenburg

Mai 2004

Der Friedensweg wurde erst 2001 eröffnet und durch den Bischof Wilhelm Egger eingeweiht. Entlang des Weges laden aus Stein geformte Stationen zum Nachdenken ein. Der Weg ist durchgehend durch einen weißen Punkt markiert und so kaum zu verfehlen. 

Der Wegverlauf
Vom Kalterer Ortsteil Lavardi zuerst durch Weingüter, später durch einen lichten Laubwald zum Müllereck kurz vor Altenburg. Hier mündet der Weg in die Rastenbachklamm.

Über Holztreppen steigen wir nun in diese wildromantische Schlucht ab um kurz darauf auf steilem Pfad (keine Angst, es handlet sich nur um wenige Minuten) zur neu renovierten Petersruine zu gelangen. Nach einer kurzen Rast gelangen wir über eine Hängebrücke zu einem Aussichtspunkt wie es nur wenige gibt: unter uns breitet sich der Kalterer See in seiner vollen Pracht aus, Fototermin ist angesagt. Anschliessend laden mehrere Gasthäuser in Altenburg zum Essen und Trinken ein.


 

  

Wem der Ab- und Auf-stieg durch die Ratenbachklamm zu mühsehlig erschient, kann vom Müllereck auf der Fahrstraße in 5 Minuten Altenburg erreichen.
Für den Rückweg empfehle ich den Wanderweg, welcher oberhalb des Fahrweges nach Kaltern zurückführt. Dazu überqueren wir die Straße beim Gasthaus zur Sonne und gehen weitern bis zum Waldanfang, hier beginnt der Wanderweg. Auch beim Müllereck können wir auf diesen Weg einsteigen.

Zeit
Für den Hinweg ca. 1,5 St. Für den Rückweg nach Kaltern ebenfalls etwa 1,5 St. In Verbindung mit einer Marende, ergibt sich eine leichte Halbtageswanderung.

 

 

 

Bozen - Mendelpass - Roen - Bozen

Mai 2004

Die Busfahrt nach St. Anton bei Kaltern führt durch Weinberge und Obstwiesen, aber auch viele Mandelbäume, die im Frühling als erste blühen, zieren den Straßenrand.
Wir fahren bis zur Talstation der Mendel-Standseilbahn. Von 510 m auf 1364 m bringt uns die Seilbahn, die 2364 m lang ist und an der steilsten Stelle eine Neigung von 64% aufweist. Sie wurde in den Jahren 1904 bis 1906 erbaut. Die Bergfahrt in dem 75 Personen aufnehmenden Wagon ist recht interessant und dauert 12 Minuten. Auf der Terrasse der Bergstation hat man einen wunderbaren Dolomitenblick.
Man kann die Fahrt nach hier oben mit einem kurzen, etwa 20minütigen Spaziergang zur Enzianhütte, oder einer ausgedehnteren Wanderung zum 1737 m hohen Aussichtsberg Penegal, ca. 1 1/2 Std., verbinden.

Unsere Wanderung bringt uns aber zum Roen, Markierung 521. Der Weg schlängelt sich durch einen schattigen Wald, vorbei an der Enzianhütte, zur Halbweg-Hütte 1594 m, 1 Std. Hier blühen Feuerlilie und Türkenbund. Wir erreichen die Roenhütte, 1769 m, auf einem leicht ansteigendem Weg in einer Stunde. Dann etwas steiler und zwischen Latschen und Almrosenstauden bis zum Roen-Gipfel, 2116 m, 1 Std. Für Erfahrene, die mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet sind, empfiehlt sich der Klettersteig oberhalb der Überetschhütte (1/2 Stunde von der Roenhütte entfernt). Vom Gipfel genießt man einen einmaligen Rundblick.
Für den Rückweg zum Mendelpass benutzen wir dieselbe Route, 2 1/2 Std.

 

 
 
 
Blick vom Roen Gipfel ins Etschtal Mai 2004

 

 

 

 

 

 

 

 

Penegal - Gantkofel - Penegal
 
Mai 2004
 
Mit dem Auto über den Mendelpass zum Penegal auf dem oberen Wanderparkplatz beim Penegal Hotel Parken kostenlos nun gehen wir zum Wanderweg Nr. 512 Rechts Berg an und dieser führt uns zum Gantkofel.
Der Gantkofel (1.866m) ist dieser weithin sichtbare steil abfallende Berg, der markant, wie eine Nase über dem Etschtal in den Himmel ragt. Vom Gantkofel aus öffnet sich das Burggrafenamt bis nach Meran und die Texelgruppe.
 
Höchste Wegstelle: Gantkofel 1866 m
Beste Jahreszeit: Pfingsten - Allerheiligen
Tipp: Foto oder Videocamera
Höhenunterschied: 900 m
ca. 15 km
Wanderweg Nr. 512
 
 
Der Gantkofel (1.866 m)
Mai 2004
 
Der Gantkofel (1.866m) ist dieser weithin sichtbare steil abfallende Berg, der markant, wie eine Nase über dem Etschtal in den Himmel ragt. Vom Gantkofel aus öffnet sich das Burggrafenamt bis nach Meran und die Texelgruppe.
 
 

 

 

 

Der CANYON SÜDTIROLS
Ein Naturdenkmal am Fusse des Weisshorns
 
Der Bletterbach - ein Canyon, zwar nicht so bekannt wie sein "großer Bruder" in Amerika aber auf jeden Fall genauso sehenswert. In dieser geologisch höchst interessanten Schlucht können Sie den Aufbau und die Entstehung der Dolomiten "live" miterleben - schöner als in jedem Lehrbuch. Denn bereits als die Aldeiner Gegend noch am Meer lag oder sogar etwas darunter (so vor ca. 200 Millionen Jahren), da bauten Korallen, Muscheln und Bellerophon-schnecken an unserer Hauptattraktion, am Bletterbach-Canyon.
Es ist schon ein unvergessliches Erlebnis, wenn man das Bachbett entlangläuft und links und rechts türmen sich über 20 Meter hohe Porphyrwände auf. Die Durchwanderung diese fast gespenstischen Canyons ist nicht nur für Geologen, sondern auch für jeden Naturliebhaber ein großartiges, erdgeschichtliches Erlebnis.
 
 
 
Wandertipps: Mai 2004
 
Variante 1
Von Aldein fahren wir Richtung Lerch bis zur Lahner-Alm. Von hier den Weg Nr. 3 rechts absteigend erreichen wir direkt das Taubenleck. Vom Wasserfall (Nähe des Butterloches) wandern wir zum Talende (Gorz) und zurück auf dem Gorzsteig nordwärts bis zur Waldstraße hinauf. Wir steigen dann wieder zum Parkplatz Lahner-Alm ab.
 
Variante 2
Von Radein aus erreichen wir über den Wanderweg Nr. 3 die Sohle des Bletterbaches (Taubenleck). Wir folgen dem Wasserlauf aufwärts bis zum Wasserfall (in der Nähe des Butterloches) und steigen über die Eisenleiter bis zur sogenannten Cephalopodenbank (hier quert der Europäische Fernwanderweg Nr. 5). Dann wandern wir den Bletterbach entlang bis zum Talende (Gorz). Auf dem Gorzsteig, der die Schlucht quert, steigen wir südwärts durch den Wald hinauf zum Rand des Kessels. Hangabwärts führt uns der Weg zurück nach Radein.

Drei gewaltige Gesteinsschichten, ganz unten der in den Alpen einzigartige Porphyr (ein Quarzgestein), etwas höher der Sandstein - ein Sediment - mit Kohle- und Gipsformationen und noch höher das Dolomitgestein (ein Kalkgestein) formen dieses gewaltige, geologische Amphiteater. Je weiter man der Schlucht entlang hinaufwandert, umso zahlreicher werden die fossilen Versteinerungen.

Entdecken Sie diese einzigartige Naturschauspiel alleine und lassen die Eindrücke auf sich einwirken. Oder aber erkunden Sie zusammen mit einer Gruppe den Bletterbach und lassen sich von Ihrem Wanderführer alles genau erklären. Von der Lahneralm oder Radein aus bis zum Taubenleck, weiter über das Butterloch bis zum Gorz und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein Muß auf jeden Fall das Bletterbachmuseum in Radein!

 

 

 

 Wanderung zum Langsee

10.September 2000

 Wanderung: zum Weissbrunnersee & Höchsterhütte (Rundwanderung)

Mit Auto ins Ultental zum Weißbrunnersee hier Parken wir gehen zum Weg Nr. 140 aber nur ein kurzes stück dann biegen wir nach links immer in richtung Fischersee Weg Nr. 107 zur Höchsterhütte für den abstieg nehmen wir den Weg Nr. 140 ( sehr steil ) zurück zum Weißbrunnersee.

Weglänge: ca.  11  km

Steigung: ca. 700 Höhenmeter

Gehzeit: ca. 5,5 h ( gemütlich)

Schwierigkeit: mittelschwer

Einkehrmöglichkeit: Höchsterhütte

Bemerkung: gutes Schuhwerk, beste Zeit im Schneeefreien Frühling bis im Herbst 

 

 

 

 

 

 

Wanderung: 3 Stunden, 8 km

Aldeinerhof – Burgstalleck . Rotwand – Göllersee – Pigleiderhof – Aldeinerhof.  ( Rundwanderung )

Mit Auto zum Aldeinerhof ( liegt an der Straße nach Aldein ) von hier aus geht es in den Wanderweg Nr. R zum Burgstalleck weiter geht es ebenfalls auf dem Weg Nr. R zur Rotwand weiter zum Weg Nr. R zum Göllersee und für den Rückweg nehmen wir den Wanderweg Nr. OR zum Pigleiderhof ( Einkehrmöglichkeit )

Von hier sind es nur noch wenige Minuten zu unserem Ausgangspunkt.

Anmerkung: diese Wanderung sollte nur bei guter Sicht gemacht werden denn vom Burgsatalleck und der Rotwand hat man einen wunderbaren Blick ins Etschtal sowie in Vinschgau. ( nicht vergessen Foto – Videokamera )

 

 

 

 Super Panoramablick....:)  auf dem R�ckweg zur Lahneralm

 Gipfel Weisshorn  September 1999

 

Von der Lahneralm zum Weisshorn

 

Vom Parkplatz der Lahneralm folgen wir dem Weg Nr. G = Gorzsteig entlang der

Bletterbachschlucht, wir durchqueren die Blätterbachschlucht und folgen dem

Weg Nr. W = Zirmersteig dieser Steig führt uns bis zum Gipfel des Weisshorns.

Der Panoramablick über die Brenta,Ortler,Ötztaler und Stubaier Gruppe bis zu

den Dolomiten findet nicht seines gleichen.

Sie können nun selbst entscheiden wie Sie den abstieg gestalten möchten. Wir

sind den gleichen Weg wieder zurück. (Alternative : Weg Nr. 5 A zur Lahneralm )

 

Weglänge ca. 12 km

Steigung : 890 Höhenmeter

Gehzeit : ca. 5 h ( normal )

Einkehrmöglichkeit : Lahneralm

Bemerkung : gutes Schuhwerk, Fotoapparat, Wanderung bei guter sicht.

 

 

 

 Gitti in der Kematscharte

 

22.September 1999

 

 

  KEMAT-SCHARTE

 

 

   Ausgangshöhe: (m)      

630

Höchster Punkt: (m)

1779

Höhendifferenz: (m)

1149

 

  

Zuordnung:

Mendelstock

Kategorie:

Bergtour

Ausgangsort:

Parkplatz  Buchwald

Unmittelbar nach dem Gasthaus Kreuzstein befand sich auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz, unser Ausgangspunkt. Von hier ging es über einen Waldweg zum Gasthaus Buchwald, das wir erst beim Rückweg in Anspruch nahmen. (empfehlenswerte, leider meist volle Aussichtsterrasse, Montag Ruhetag!) Der weitere Weg bis zur Kemat-Scharte nahm sehr schnell an Steilheit zu. In der Nähe des Forsthauses Pfaunboden (1230 m) stand auf einem Schild, daß dieser Weg nur für Geübte sei! Hier befand sich auch ein künstlicher Weiher, der als Wasserreserve für Waldbrände angelegt wurde. In der Scharte lag sehr viel rutschiges Geröll und Gestein, häufige Seilsicherungen und eine senkrechte, etwa 6 m hohe Leiter erinnerten eher an einen Klettersteig; Trittsicherheit war geboten! Nach „Durchkraxeln“ der kaminartigen Scharte und Abbiegen nach rechts, erreichten wir etwas später das Gipfelkreuz der Kemat-Scharte. Hier bot sich uns viel Sonne und eine herrliche Aussicht.

Weiter geht es nun zum Gantkofel von hier hat man ein herrliches Panorama Dolomiten-Etschtal usw.

Für den abstieg haben wir den Weg Nr.512 bis zum Weg Nr.545 zum Gasthaus Buchwald genommen.

 

 

 

 

 

Wanderungen in und um Lana-Völlan-Vigiljoch

TIP 1
Wegverlauf:
Lana - Völlan - Platzers  ca. 4 - 5 km
Gesamtlänge:

Beschreibung: Von Mitterlana aus nimmt man den Einstieg in den Brandiser Waalweg und folgt dort der Markierung Nr. 1a. Über die Gampenstraße, an der St. Georg Kirche vorbei, überquert man dann die St.-Georg-Straße und geht links den Weg Nr. 1a weiter bis ins Dorfzentrum Völlan, welches auf einer Höhe von ca. 700 m liegt. Man biegt links ab in den Badlweg Nr. 10, geht durch Wälder weiter bis zum Völlaner Badl (Gasthaus und Heilbäder) und folgt dort dieser Markierung auf einem etwas steileren Waldweg weiter bis nach Platzers (ca. 1280 m). Die Rückkehrmöglichkeit besteht durch eine Fortsetzung der Wanderung auf dem Weg Nr. 4 bis zum Völlaner Joch (ca. 1640 m), dann zur Jagdhütte weiter. Der Abstieg über den Weg Nr. 3 zu den Gallhöfen, weiter bis zum Gruberhof führt nach Völlan zurück. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit mit dem Linienbus Gampenpaß - Lana zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden (Aufstieg) mittel bis anspruchsvoll ca. 950 m bis Platzers; ca. 1300 m bis Völlaner Joch
Beste Zeit: von Juni bis Mitte Oktober

Höhenunterschied:

Schwierigkeit:

TIP 2
Wegverlauf:
Lana - Pawigl - Vigiljoch ca. 4 - 5 km
Gesamtlänge:

Beschreibung: Von Oberlana aus (an der Falschauerbrücke vor dem Hotel Teiss) folgt man dem alten Braunsbergweg Nr. 34. Er führt am Schloß Braunsberg und an der St. Magnus-Kirche bei Gagers vorbei. Nach der Überquerung der Ultner Straße und der Pawigler Straße geht man ab der Jausenstation Greitwies auf steilem Steinplattenweg, teils auf weichem Waldweg weiter bis nach Pawigl und zur Bergstation der Seilbahn Vigiljoch. Von dort aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Etschtal und die Dolomiten. Auf dieser Markierung, leicht ansteigend durch Lärchen- und Föhrenwälder, geht man weiter bis zum St. Vigilius-Kirchlein am Vigiljoch. Dort bieten sich noch weitere Wandermöglichkeiten, wie z.B. zur Naturnser Alm (ca. 1920 m) oder sogar bis auf den Gipfel der Hochwart (2608 m). Die Rückkehrmöglichkeit bietet sich über den Weg Nr. 33 bis zum Schloß Lebenberg in Tscherms und den Marlinger Waalweg zurück nach Lana, oder mit dem Sessellift/Seilbahn.  

Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden (Aufstieg) mittelschwer bis anspruchsvoll im schneefreien Frühling bis im Herbst
Beste Zeit:

Schwierigkeit:

 

 

 Jause auf der Naturnseralm

 

 

 
 
   Danke Hans !

Nun auf ! Die Zeit ist längst schon da,
die Wanderschuh zu schnüren.
Schon lockt die bunte Vogelschar,
läßt uns den Frühling spüren.
Die Bäume setzen zartes Grün;
die Sonne kürzt die Schatten.
Die ersten Frühlingsblumen blüh´n,
hoch droben auf den Matten.

Und durch den kühlen Morgenduft,
der Vöglein heller Klang,
erfüllt die klare Frühlingsluft
mit lieblichem Gesang.
Schon wiegen Falter sich im Tanz.
Die Au hat sich geschminkt:
Strahlt frisch und hell im Maienglanz
und alles blüht und blinkt.

Wir kehr´n im alten Hochwald ein.
Ein Bächlein raunt uns zu:
"Mein Wasser schmeckt wie edler Wein;
hier haltet Rast und Ruh."
Und weiter geht´s durch´s grüne Land:
Blau strahlt das Himmelszelt.
Das Bächlein wird zum Silberband.
Wie bunt ist doch die Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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